Ansprechpartner:
Herr Bernd Krüger
Fachleiter Berufsübergreifender Bereich, Berufsvorbereitende Maßnahmen
und Verkehrstechnik
Telefon: 0371 67 47 – 0
Telefax: 0371 67 47 – 199
zur Zeit: Telefon: 0371 90 951 – 19
zur Zeit: Telefax 0371 90 951 – 26
E-Mail: bsz.c1@industrieschule.de
Berufsübergreifender
Bereich
In der dualen Ausbildung und in den berufsvorbereitenden
Maßnahmen
besteht für die Berufsschule in der heutigen Zeit die Aufgabe über
die gesamte Ausbildungszeit die allgemeine Bildung – Allgemeinbildung – für
die Jugendlichen zu vertiefen und zu erweitern, um sie zu den erforderlichen
berufsqualifizierten Abschlüssen zu führen.
Im Fach Ethik setzen sich die Jugendlichen
mit elementaren Fragen des menschlichen Lebens auseinander und vertiefen
ihr Wissen über die Kulturen der Welt.
Im Fach Religion setzen sich die Jugendlichen
mit elementaren Fragen des menschlichen Lebens und des Glaubens auseinander.
Sie entwickeln religiöse und ethische Überzeugungen und entwickeln
Toleranz gegenüber Andersdenkenden.
Im Fach Deutsch stehen die Entwicklung
von situationsangemessener und partnerbezogener Kommunikationsfähigkeit
und die Festigung der muttersprachlichen Kompetenzen besonders im Vordergrund.
In den Fächern Wirtschafts- und Sozialkunde
werden Wertmaßstäbe als Grundlage menschlichen Handelns,
realistische Lebens- und Berufsorientierung und Personal- und Sozialkompetenz
entwickelt.
Im Fach Sport soll bei den Jugendlichen
Interesse und Freude an sportlichen Bewegungsformen und das Bedürfnis
nach regelmäßiger sportlicher Betätigung durch verschiedene
und geeignete Sportarten geweckt und gefördert werden.
Berufsvorbereitende Maßnahmen
Berufsgrundbildungsjahr
Berufsfeld Elektrotechnik ( BGE ) Berufsfeld Fahrzeugtechnik ( BGF ) und Berufsfeld
Metalltechnik ( BGM )
In der Fachtheorie und Fachpraxis der Berufsfelder
werden die Schüler
in Lernfeldern mit einer berufsfeldbreiten Grundausbildung (u.a. Grundkenntnisse,
Grundfertigkeiten, Verhaltensweisen) für das spätere Tätigkeitsfeld
vorbereitet und ausgebildet.
Diese Form der Ausbildung entspricht der dualen Berufsausbildung in der Grundstufe
und ist eine Vorbereitung auf die duale Berufsausbildung in der Fachstufe.
Zur Ausbildung im BGE, BGF und BGM wird im Verlaufe
des Schuljahres ein mehrwöchiges Betriebspraktikum in einem Unternehmen realisiert,
um u.a. dem Jugendlichen den Einstieg in einen geeigneten Beruf zu ermöglichen.
Im Rahmen der Ausbildung findet ein Abschlussverfahren
statt, in dem die Schüler eine komplexe berufsfeldbezogene Arbeitsaufgabe
mit fachtheoretischen und fachpraktischen Anteilen in Form von Leistungsnachweisen
absolvieren.
Das Führen eines Ausbildungsnachweises während der Ausbildung
(entsprechend der anerkannten Ausbildungsberufe) bietet jedem Unternehmen
die Möglichkeit, bei entsprechender Situation einen sofortigen Wechsel
in eine duale Berufsausbildung zu vollziehen.
Eisenbahner im Betriebsdienst 1. Ausbildungsberuf:
(3 J. Teilzeit), Fachrichtungen Fahrweg und Lokführer und Transport
2. Ausbildungsdauer:
Die Ausbildung findet in 3 Jahren an den Lernorten Betrieb und Berufsschule
statt.
3. Arbeitsgebiet:
Eisenbahner/-in im Betriebsdienst arbeiten in Eisenbahnverkehrsunternehmen
des Personen- und Güterverkehrs oder in Eisenbahninfrastrukturunternehmen.
Sie sorgen zum Beispiel als Fahrdienstleiter oder Lokführer für den
reibungslosen betriebssicheren Ablauf der Personen- oder Güterbeförderung.
4. Berufliche Qualifikationen:
Eisenbahner/-in im Betriebsdienst führen komplexe Aufgaben unter Berücksichtigung
der eisenbahnspezifischen Technologie und Organisation durch. Sie
• bilden Züge und rangieren,
• prüfen die Funktion von Wagen und führen Bremsproben durch,
• führen die Aufsicht am Zug,
• kommunizieren mit Kunden.
Eisenbahner/-in im Betriebsdienst der Fachrichtung Fahrweg leiten den Fahrdienst.
Sie
• stellen Weichen und Signale,
• stellen Fahrwege ein und sichern diese,
• treffen Maßnahmen bei Abweichungen vom Regelbetrieb.
Eisenbahner/-in im Betriebsdienst der Fachrichtung Lokführer und Transport
führen Transporte innerhalb von logistischen Prozessen durch. Sie
• prüfen die Funktion von Triebfahrzeugen,
• bedienen Triebfahrzeuge,
• fahren Züge und führen Rangierfahrten durch.
In dieser Ausbildung orientieren sich die Ausbildungsschwerpunkte
auch auf die Schwerpunkte in den dienstleistenden Bereiche. Dazu ist
eine
breit angelegte Grundausbildung mit anschließender Spezialisierung
erforderlich. Durch die dynamische Entwicklung des Verkehrsmarktes wird
die Ausbildung an unserer Einrichtung ständig den Qualitätsanforderungen
zur Sicherung hochwertiger Dienstleistungen im Verkehrssektor angepasst. |