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| Historie |
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Zur Geschichte unserer Schule:
| 1924 |
Nach städtischem Beschluß wird mit dem ersten Schulneubau
in Chemnitz nach Kriegsende begonnen. Aus der Ausschreibung war der
Entwurf "Sonnenwende" des Architekten Wagner-Poltrock unter
141 Projekten hervorgegangen. Für den Bau stellte die Stadt 4,825
Mio. RM zur Verfügung.
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| 1925 |
Das Werkstattgebäude wird nach ca. 11-monatiger Bauzeit
bereits seiner Bestimmung übergeben.
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| 1928 |
Am 15. Oktober wird das Schulhaus in Gegenwart des
Volksbildungsministers übergeben. Am 28. Oktober findet im Hauptgebäude
der Industrieschule der erste Unterricht statt. 4600 Schüler werden
in 160 Klassen von 46 Lehrkräften unterrichtet.
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| 1938 |
5400 Schüler besuchen die Industrieschule. Ausgebildet
werden: Verkäufer, Kaufleute, Bürolehrlinge, Drucker, Setzer, Lithographen,
Vulkaniseure, Elektromaschinenbauer, Elektroinstallateure, Werkzeugmacher,
Maschinenschlosser, Textilmaschinenschlosser, Technische Zeichner,
Dreher, Maschinenfacharbeiter, Metalldrücker, Gärtner, Galvaniseure,
Mechaniker, Modelltischler, Former, Färber, Textilarbeiter, Hilfsarbeiter
und Musiker.
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| 1945 |
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Das Hauptgebäude und die Lehrwerkstatt werden von Spreng- und Brandbomben
getroffen. Der große Festsaal, die Aula, brennt völlig aus. Der
östliche Seitenflügel verliert sein Dach. Der Unterrichtsbetrieb
wird dadurch stark eingeschränkt.
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| 1946 |
Die Klassenstärken liegen zwischen 38 und 52 Schülern.
Es fehlen Lehrbücher, Schreibpapier und andere Unterrichtsmittel.
Es fehlt an Heizmaterial. Die Schüler werden aufgefordert, je 1 Brikett
pro Unterrichtstag mitzubringen.
1951 Noch werden täglich an die Schüler ausgegeben:
1 Schrotbrötchen
1 Eßlöffel Zucker
1 Vitamin-C-Tablette
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| 1956 |
Die Industrieschule wird in zwei selbständige Berufsschulen
aufgespalten: Die Gewerbliche Berufsschule I (Hauptausbildungsrichtung
Elektrotechnik) Die Gewerbliche Berufsschule V (Hauptausbildungsrichtung
Metallverarbeitung, Kfz-Berufe).
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| 1969/70 |
Wiedervereinigung der beiden Berufsschulen zur Gewerblichen
Berufsschule I. "Berufsausbildung mit Abitur" und "Facharbeiter
für Datenverarbeitung" gehören nun zum Ausbildungsprofil der
Schule. Neue Fächer wie "Betriebsökonomie", "Sozialistisches
Recht" aber auch "Grundlagen der Elektronik, Automatisierung
und Datenverarbeitung" werden für alle Lehrlinge eingeführt.
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| 1970-89 |
Zu den Ausbildungsberufen zählen:
Kfz-Schlosser, Kfz-Elektriker, Berufskraftfahrer, Gießer, Former,
Modellbauer, Drucker, Setzer, Facharbeiter für Datenverarbeitung,
Schweißer, Anlagen- und Maschinenbauer, Elektroinstallateure, Radio-
und Fernsehmechaniker, Elektromaschinenbauer.
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| 1980 |
Für die Lehrlinge unserer Schule wird eine moderne
Turnhalle erbaut.
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